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Ihre Systeme verbinden, Doppelerfassung beenden

Wenn dieselbe Information in zwei Programmen gepflegt wird, gibt es zwei Stände — und niemand weiß, welcher gilt. Wir bauen die Verbindung dazwischen: mit Prüfung vor der Übergabe, einer Rückmeldung in beide Richtungen und einem festgelegten Weg für alles, was das Zielsystem nicht annimmt.

Bildmetapher für verbundene Systeme: Datenströme laufen über gemeinsame Verbindungen.
Illustration: Systeme und Datenflüsse verbinden.

Typische Anlässe

  • Bestellungen aus dem Shop werden von Hand in die Warenwirtschaft übertragen.
  • Stammdaten liegen in zwei Systemen und weichen voneinander ab, ohne dass jemand es merkt.
  • Ein Dienstleister liefert täglich eine Datei, die jemand öffnet, prüft und weiterverarbeitet.
  • Eine Auswertung entsteht jede Woche neu aus drei Quellen — immer von derselben Person.
  • Eine bestehende Verbindung läuft seit Wochen nicht mehr, und niemand hat es bemerkt.

Was wir dabei übernehmen

  • Abstimmung der Feldzuordnung: welche Angabe im einen System welcher im anderen entspricht — und welche bewusst nicht übertragen wird.
  • Anbindung vorhandener Schnittstellen fremder Systeme, einschließlich Anmeldung und Verwaltung der Zugangsschlüssel.
  • Bau einer eigenen Schnittstelle dort, wo Ihr System keine anbietet.
  • Dateibasierter Abgleich, wenn das die robustere Lösung ist — oft ist es das.
  • Nacharbeit für abgelehnte Vorgänge: eine Stelle, an der ein Mensch sieht, was nicht durchgelaufen ist.
  • Überwachung mit Meldung, wenn eine Übertragung ausbleibt.

Der Rückweg ist die halbe Arbeit

Eine Schnittstelle, die im Normalfall funktioniert, ist halb fertig. Was sie betreibbar macht, ist ihr Verhalten im Ausnahmefall — und das sieht man am besten an einem Lauf:

Beispielhafter Übertragungslauf

  • übernommen Auftrag 10244 Im Zielsystem angelegt, Auftragsnummer zurückgemeldet.
  • abgelehnt Auftrag 10245 Artikel 7781 im Zielsystem unbekannt. Der Vorgang liegt in der Nacharbeit und wartet auf eine Entscheidung.
  • übernommen Auftrag 10246 Im Zielsystem angelegt, Auftragsnummer zurückgemeldet.
  • erneuter Versuch Auftrag 10247 Zielsystem war nicht erreichbar. Versuch 2 von 5; schlägt auch der letzte fehl, erscheint der Vorgang in der Nacharbeit.
Beispieldaten zur Veranschaulichung, keine Abbildung eines bestimmten Systems. Entscheidend ist der rechte Teil jeder Zeile: eine Schnittstelle überträgt nicht nur, sie beantwortet auch, was mit einem abgelehnten Vorgang geschieht.

Daraus ergeben sich vier Eigenschaften, auf die wir jede Verbindung auslegen: erkennbare Fehlerantworten statt eines bloßen „Fehler", Wiederholbarkeit ohne doppelten Vorgang, Nachvollziehbarkeit jeder Übertragung und eine Stelle für die Fälle, die auch nach mehreren Versuchen nicht durchgehen.

Sechs Fragen, die vor dem Bauen geklärt werden

  • Welches System führt? Bei widersprüchlichen Daten muss eine Seite gewinnen.
  • Welche Felder sind verpflichtend, und welche Werte sind zulässig?
  • Wie wird sich angemeldet, und wer verwaltet die Zugangsschlüssel?
  • Wie oft und in welcher Menge wird übertragen? Gibt es Mengenbegrenzungen?
  • Was passiert bei einer Ablehnung — erneut versuchen, verwerfen, jemanden informieren?
  • Wer merkt, wenn die Verbindung drei Tage nicht gelaufen ist?

Wer diese sechs Fragen vorher beantwortet, hat den schwierigen Teil hinter sich. Wer sie überspringt, beantwortet sie später im Betrieb — unter Zeitdruck.

Wie aktuell müssen die Daten wirklich sein?

Diese eine Frage entscheidet über Aufwand und Technik. Für viele Abläufe ist der Stand von heute früh genau richtig; dann ist ein nächtlicher Abgleich die robustere und günstigere Lösung. Erst wenn ein Vorgang innerhalb von Minuten im Zielsystem stehen muss, lohnen Benachrichtigungen in Echtzeit — und die brauchen zusätzlich einen Plan für verlorene Meldungen.

Wir empfehlen deshalb nicht den technisch aufwendigsten Weg, sondern den, der zu Ihrer Antwort auf diese Frage passt. Welche Technik dabei zum Einsatz kommt, klären wir anhand der beteiligten Systeme.

Häufige Missverständnisse

Fast jedes System kann wenigstens eine Datei exportieren oder importieren. Das genügt für einen nächtlichen Abgleich — der in vielen Fällen ausreicht.

Technisch möglich, praktisch riskant: das umgeht die Prüfungen des Zielsystems, und die nächste Aktualisierung kann die Struktur verändern. Als Dauerlösung nur mit ausdrücklicher Freigabe des Herstellers.

Eine vorhandene Schnittstelle erspart ihren Bau, nicht die Abstimmung: Feldzuordnung, Rechte, Mengen, Fehlerfälle und Tests bleiben.

Dann muss die Verbindung nachgezogen werden. Deshalb gehört zu jeder Schnittstelle die Frage, wer eine ausbleibende Übertragung bemerkt — und eine Betreuung, die darauf reagieren kann.

Systeme verbinden lassen

Nennen Sie uns die beiden Seiten und was übertragen werden soll. Pflichtangaben sind nur Ihre E-Mail-Adresse und ein paar Sätze zur Aufgabe. Wählen Sie bei „Worum geht es?" den Punkt „Schnittstelle".

Entwicklungsanfrage

Für Entwicklungsvorhaben: neue Anwendung, Erweiterung oder Übernahme bestehender Software.

Erzählen Sie uns kurz von Ihrer Idee oder Ihrer bestehenden Anwendung. Technische Unterlagen und ein fertiges Lastenheft sind für die erste Anfrage nicht erforderlich.

Welche Aufgabe soll für wen einfacher werden?
Darüber melden wir uns bei Ihnen.
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Optionale Angaben — hilfreich, aber nicht nötig

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Zum Beispiel Warenwirtschaft, Shop oder eine interne Anwendung.
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